Grafische Informationssysteme


„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Dieser Satz trifft auch für die Darstellung der umfang­reichen Datenmengen zu, die die Städte und Gemeinden aber auch große Firmen zu ver­walten haben. Ein großer Teil dieser Daten be­zieht sich auf Objekte mit einer Position im geo­graphischen Raum. Diese Objekte können in einer Graphik dargestellt werden. Weitere Informationen werden der Position dieser Objekte zugeordnet.

Ein gängiges Beispiel dafür sind Abwasser­kanäle, deren Lage in einem Lageplan dar­gestellt werden kann. Über die reine zeichner­ische Darstellung hinaus gibt es aber noch weitere Informationen die für die Leitungs­be­treiber von Interesse sind, wie Alter, Material, Form oder Zustand des Kanals.

Ein graphisches Informationssystem (GIS) verknüpft die graphische Darstellung mit den weiteren Informationen, die in einer Datenbank abgelegt sind. Der Nutzer erhält (fast) auf Knopfdruck alle Sachinformationen zu einem in der Grafik aus­ge­wählten Objekt oder alle in der Grafik dar­ge­stellten Objekte mit aus­ge­wählten über­ein­stimmenden Sachdaten.

  Ein weiteres anschauliches Beispiel sind Gräber auf einem Friedhof. Jedes Grab hat eine Position die graphisch dargestellt werden kann. Zu jedem Grab gibt es Informationen über den Nutzer, die Art der Belegung, die Belegungsdauer usw.. Im GIS werden die Daten miteinander verknüpft. Durch Abfragen können dann beispielsweise alle Einzelgräber mit einer bestimmten Belegungs­dauer ausgewählt und graphisch oder in Listen­form dargestellt werden.

Wir bieten den Gemeinden und auch anderen Nutzern die Einrichtung, Datenbereitstellung und Betreuung im Bereich von graphischen Informationssystemen an.


Vermessungsbüro Martin Fischer